Donny verdiente viel Geld als Pornoproduzent

2018-07-03T13:18:28+00:008. August 2017|Stories|

Ich sitze gerade im Büro des Vizepräsidenten von Playboy, Jö Lackey. Er bittet Mark Navarro, einen seiner Manager, herein. Die beiden haben ein Angebot für mich. „Wir möchten gerne eine neue Serie beginnen, und wir denken, dass ihr, du und Belinda, perfekt seid, um den Inhalt zu produzieren“, sagte mir Jö.

Mark erklärte mir die Details. Jene Models, die wir für die Anwerbung spezialisiert haben, würden in der Tat perfekt für dieses Projekt sein. Wir sollten zusätzlich, zu dem was wir ohnehin schon vom Playboy bekamen, noch $ 4.000,- Dollar pro Tag verdienen.

Ich war in bester Stimmung, als ich das Büro verließ. Auf dem Weg zurück nach Redding, beschloss ich, im Auto während der Heimfahrt noch etwas über mein Leben nachzudenken. Das war nichts Besonderes. Ich meditierte von Zeit zu Zeit. Plötzlich fuhr es wie ein elektrischer Schock durch meine Glieder. Ein hörbares Geräusch kam über meine Lippen, ganz so, als ob die ganze Luft aus meinen Lungen weichen wollte. Dieses Gefühl verschwand schnell, aber meine Hände zitterten noch länger. Ich blieb stehen, denn in den nächsten Minuten konnte ich sicher nicht mehr Auto fahren.

In diesem Moment verlor ich jedes Verlangen Pornos zu produzieren. Ich kann nicht sagen warum, aber in exakt diesem Moment hat sich mein Leben buchstäblich verändert. Ich verstehe es nicht, aber genauso ist es. Als ich wieder auf der Straße war, nahm ich mein Handy und rief Belinda an. Sie war meine Freundin und „Partnerin in schwierigen Fällen“. „Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht“, sagte ich. „Die Gute ist, dass Playboy uns zusätzlich 4.000,- Dollar pro Tag bezahlt, wenn wir ihnen die neue Serie drehen.“ Ihr Begeisterungsschrei betäubte mich fast. Von der schlechten Nachricht wird sie nicht so begeistert sein. „Die Schlechte ist, ich mache das nicht mehr. Ich bin fertig. Ich bin raus.“

Belindas Antwort zeigte mir, dass sie mir nicht glaubte. „Wir reden darüber, wenn du zu Hause bist“, sagte sie. Sie merkte nicht, dass es mir todernst war. Ich werde nie mehr eine Kamera anfassen, um damit Pornos zu drehen. Zwar weiß ich nicht, wie ich meine Rechnungen bezahlen soll, aber die Pornoindustrie wird keinen Platz mehr in meinem Leben haben. In diesem Moment ließ ich meinen Tränen freien Lauf.

Nun lebe ich schon seit einigen Jahren ohne Pornografie und Sexfilme. Das Leben könnte nicht schöner sein …

 

Bildquelle: ©DonnyPauling

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