Kinder- und Jugendschutz

Soll das Internet meine Kinder aufklären?

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Häufig gestellte Fragen

Aufklärung sollte laufend und altersgerecht stattfinden. Von Beginn an sollen Körper und Sexualität natürlich und ohne Scham behandelt werden.
Kinder kommen meist irgendwann auf die Frage, wo die Babys herkommen; hier sollte man keine Ausflüchte finden, sondern gleich sagen, dass das mit Mama und Papa zu tun hat. An dieser Stelle fragen Kinder weiter, und so weit sie fragen, sollten Eltern ruhig und zielgerichtet auf die konkrete Frage antworten. Auf keinen Fall sollten die Fragen ins Lächerliche gezogen werden.

Kinder sollen lernen, ihre Grenzen zu ziehen und die Grenzen der anderen zu wahren. Hier dienen die Eltern ebenfalls als Vorbild. Zum Beispiel wollen sich Kinder früher oder später gerne alleine umziehen. Das sollte man unterstützen und nicht mit unpassenden Sätzen wie: „Schaut dir ja eh keiner was ab!“ abtun.

Besser einmal mehr das Besuchen bzw. Übernachten bei wenig bekannten Personen verbieten, als unüberlegt die Erlaubnis erteilen; Freundeskreis von Kindern gut kennenlernen, denn andere haben vielleicht Material, an das Sie nicht denken;
bei Jugendlichen eher an die Vernunft appellieren und die Verantwortung immer stärker in deren eigene Hände legen.

Mit einfachen Worten, altersgerecht, mit verständlichen Beispielen, ohne Umschweife, ohne sich lustig zu machen oder selbst etwas „peinlich“ zu finden.

Es ist wichtig für das Kind zu wissen, wie die eigene Entwicklung, aber auch die Entwicklung des anderen Geschlechts abläuft. Aufklärung besteht nicht nur darin, sein Wissen über den Ablauf des Geschlechtsverkehrs weiterzugeben. Ebenso gehören alle körperlichen Veränderungen besprochen wie Bartwuchs, Achselhaare, Schamhaare, Brust, Menstruation, Samenerguss, …

Des Weiteren ist es unumgänglich, mit dem Kind darüber zu sprechen, womit es sicherlich konfrontiert wird – z. B. angenehme und unangenehme Berührungen, gute und schlechte Geheimnisse, Pornografie, …

Nein. Wenn ein Kind einmal in irgendeiner Form mit Pornografie konfrontiert wird und nicht weiß, was da abläuft, kann es sein, dass es schweigt und voller Scham ein Geheimnis mit sich herumträgt. Dies kann ein Kind sehr belasten.

Als Erwachsener bin ich dazu verpflichtet, zum Wohle des Kindes zu handeln. Nicht alles, was Eltern entscheiden, gefällt den Kindern, aber es soll ihrem Wohlergehen dienen. Das kann man auch so argumentieren – gerade wenn Teenager es nicht gerne hören. Auf diese Weise lässt sich aufzeigen, dass z. B. eine Internet-Schutzsoftware nicht zum Ärger des Kindes sondern aus Liebe installiert wird.

Ihr Kind wird eine Sicherheitssoftware leichter akzeptieren können, wenn Sie ihm erklären, dass Sie sie auch aus Eigenschutz installieren. Denn Surfen im Netz, ohne lästige Pop-Ups und ohne Gefahr, versehentlich auf Sexseiten zu gelangen, ist auch für Erwachsene angenehm.

Mittlerweile stellt sich die Frage leider nicht mehr: Wird mein Kind Pornografie sehen? Sondern nur mehr: Wann wird das sein?
Ab dem Zeitpunkt, zu dem ein Kind bzw. dessen Freundeskreis freien Internetzugang hat, kommt es früher oder später mit pornografischen Darstellungen in Berührung.

Wir bekommen derzeit viele Anfragen von Volksschulen, wie man damit umgehen soll.

Jedes Smartphone bietet einem Kind die Möglichkeit, alles zu sehen. Kinder suchen zwar meist nicht absichtlich nach pornografischen Inhalten, stoßen aber dann oft auf Inhalte, die die Eltern nicht für möglich gehalten haben.

Sprechen Sie wenigstens jetzt klare Worte, auch wenn er/sie es offensichtlich nicht hören will. Erzählen Sie als Vater oder Mutter von Ihren eigenen Erfahrungen. Auch wenn sich momentan vielleicht nichts ändert – so haben wir doch schon mehrere Berichte erhalten, dass sich 2 bis 3 Jahre später das Kind an die Eltern wendet und um Rat fragt. Die Worte, die Sie sprechen, bleiben hängen.

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind vielleicht außerhalb der Kernfamilie eine Vertrauensperson hat (Onkel, Tante, Freunde der Familie, JugendgruppenleiterIn …), bei der es sein Herz ausschütten kann.