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also jetzt mal wirklich, aber vielleicht doch - Warum Weshalb Wieso
#1

halloooo!
sorry für die dämliche Überschrift!
bin schon über 50, aber ein Kindskopf geblieben!Fröhlich

Mit dem Thema habe ich mich seit langem herumgeschlagen, und habe auch ein paar Beiträge hier gelesen. Ist zu viel, um das zu überblicken. Finde es jedenfalls gut, dass es dieses Forum gibt.

Noch als ich ein Teen war, habe ich versucht, abstinent zu leben, klappte natürlich nur bis zu einem gewissen Grad. Hatte dann mehrere Beziehungen, mit Pausen dazwischen. Ja, und auch Affären waren darunter. habe Frauen eigentlich immer auf mich zugehen lassen, nie selber die Initiative ergriffen. Feige oder untalentiert, na ja...

Zur Sache:
Natürlich ist SB nicht in Ordnung. Es ist jedesmal ein Ziel das verfehlt wurde. Es ist nicht das Ziel, sexuelle Kraft einfach so in die Gegend zu pusten. Und ein altes Wort der Bogenschützen für Ziel verfehlt ist: Sünde. Gott hat etwas anders vorgesehen. Deshalb nehmen wir an, das es Ihm nicht gefällt.
Doch eine Sache wurde sicher schon angesprochen:
Zitat:
Zitat: GOTT VERSTEHT UNS BESSER ALS WIR UNS SELBST VERSTEHEN.
GOTT HAT VERSTÄNDNIS UND ERBARMEN MIT UNS
Das bedeutet doch, dass wenn wir uns bemühen, und es nicht hinbekommen, es was ganz anderes bedeutet, als wenn wir sagen:  
Zitat:ach was, mir doch egal was Gott will
Es kann daher durchaus sein, dass Leute, die bei SB grundsätzlich von Sünde sprechen, auch darin verfangen sind, etwas zu bekämpfen, das so eine große göttliche Macht ist, dass sie nur noch SÜNDE im Kopf haben, und vor allem sich selbst negieren. Die Selbstkritik ist wichtig, aber sie soll nicht in Selbstzerfleischung übergehen.
Gott weiß ganz genau, dass wenn wir uns nach Nähe sehnen und sie aber nicht haben, uns nach Zuwendung sehnen, sie aber nicht bekommen- und dann zur SB tendieren, wir seiner Güte in ganz besonderem Ausmaß bedürfen.

Nicht jeder kann so nahe bei Gott sein, wie jemand, der das täglich trainiert, übt und praktiziert. Auch das weiß er genau. Er wünscht sich das, aber er verdammt nicht jene, die am Versuch scheitern.

Wir sind auch in den gesellschaftlichen und alltäglichen Zwängen gefangen. Damit haben wir klar zu kommen, mit all unseren Unzulänglichkeiten.  Dass dies auch besonders in heutiger Zeit eine große Rolle spielt, dürfte Gott nicht entgangen sein.
Die tradierten Werte der Familie sind zerstört. Die Anzahl der Singles schlagartig gestiegen, die Sexualisierung schon von klein an ist Programm, die Frau schämt sich, wenn sie nicht wie ein Mann agiert.

Die Gesellschaft wurde in die Richtung umerzogen, dass das einstmals Gute als überholt, das ausschweifende, zersetzende im Namen der "Aufklärung" als Norm gilt. Das heißt auch, dass wir- so wie ich- umgeben sind von Menschen, die daran gar keinen Anstoß nehmen. Sie sind bereits der Umerziehung und dem Mainstream erlegen.
Alleine auf weiter Flur, kein sich gegenseitiges Ermuntern.
Der einzige Austausch ist so ein Forum wie dieses.
Aber jeder weiß, Menschlichkeit auf der Tastatur weitergegeben:
Buääääh vergiss es.Angry

Wir müssen unser Bestes tun, aber nicht in den Selbstzerfleischungsprozess verfallen, wenn wir es nicht so hinkriegen wie wir uns das vorstellen.
Stattdessen Gott um Erbarmen bitten und sich seiner Zuwendung vergewissern.

Na ja, vielleicht kann ich noch was lernen, das soll nicht heißen, dass ich fertig damit bin.

Noch etwas:

Ich sehe immer nur Sucht, Pornosucht, Sexsucht.
Meines Wissens ist Sexsucht dann gegeben, wenn ich täglich stundenlang nichts anderes im Kopf habe. Eine Krankheit.
Kann es sein, dass manche Leute aber auch von Sexsucht sprechen, wenn sie alle  14 oder 30 Tage vom Sex-Hampelmann Besuch bekommen?
Sorry, aber wie gesagt, ich konnte noch nicht alles durchlesen...
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#2

Hallo rico,

das trifft den Nagel zu 100% auf den Kopf. Du sprichst Punkte an, die einen Unterschied machen können.

Ich glaube unter uns Christen, dann aber auch und vor allem unter Menschen die mit Gott noch nichts am Hut haben tut Aufklärung und die Revidierung eines in jedem in uns schlummernden Gottesbildes Not. Ein Bild, dass einen harten richtenden Gott zeigt, der dich nur annimmt, wenn du ein gewisses Maß an Regeln erfüllst.

Wenn ich aber weiß, dass Gott Verständnis hat für meine Bedürfnisse, dass er mir aufhelfen will, wenn ich gefallen bin und mich nicht verurteilt, dann kann ich mit meinen Fehlern ganz anders umgehen. Dann lauf ich zu Gott hin, um Unterstützung zu erwarten und nicht aus Angst vor Strafe von ihm weg.

VG
Mario
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#3

Aus über 35 Jahren sind vier Worte geblieben - Meditieren STATT Masturbieren befreit - bereits EIN Versuch überzeugt!
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