Gemeinsame "Selbstbefriedigung" oder "eins sein" miteinander?
#1
"How deep ist your Love?"

Geht es bei dieser Frage um die jeweilige Handlung oder die Einstellung?

Nur rein äußere Faktoren wie "wir sind verheiratet und wir haben regelmäßig Sex im Ehebett,
also muss doch alles in Ordnung sein" lassen das Thema auf der Oberfläche verhungern.

Wenn mindestens ein Ehepartner in der Beziehung zum anderen emotional distanziert ist, dann wird der Sex sehr leicht zur
Selbstbefriedigung zu zweit, wobei paradoxerweise dieselben emotionalen Abhängigkeits-Symptome auftreten
können, als wenn sich jemand alleine selbst befriedigt (z.B. schlechtes Gewissen danach, Wiederholungszwang).

Hier liegt ein Schlüssel zum Heilungsbedarf am inwendigen Menschen. Guter Sex ist Kommunikation und es entsteht
etwas Neues dadurch. Eine Gefühlswelt wird in Wallung gebracht und psychosomatische Abwehrkräfte werden gebildet.
Die Bindung zwischen den Partnern vertieft sich und das Vertrauen wird immer stärker, so dass solche Ehepaare z.B.
nach 30 Jahren Ehe ehrlich sagen können: "Jeder neue Tag mit Dir ist noch schöner, als der vorige".

Das Gegenteil sind Ehen, bei denen sich die Partner etwas vorenthalten, auch wenn nur einer es tut. Man gibt sich
nicht ganz dem anderen hin, liefert sich nicht aus, möchte die Kontrolle über das eigene Leben behalten, lebt im
Grunde ein Junggesellen-Leben in einer Ehe. Daraus resultieren dann auch u.U. zwei unterschiedliche Formen der
Sexualität. Einmal alleine (möglicherweise mit einem virtuellen Lustobjekt) und einmal alleine zu zweit. Es gibt
folglich kein echtes zu zweit.

Wenn beide wie ein Gemenge funktionieren und nie wirklich eine chemische Verbindung miteinander
eingegangen sind, reagieren sie nicht auf Seelenebene verbindlich miteinander und verantwortlich füreinander und deshalb
entsteht auch nichts neues, heilsames. Auch nicht durch Sex (abgesehen von Kindern, die biologisch dadurch gezeugt werden können).
Zeit alleine, heilt hier auch keine Wunden, sondern lässt höchstens die Abstumpfung, ab einem gewissen Punkt, in Selbstverständnis übergehen.
Nur Erneuerung des inwendigen Menschen schafft echte Veränderung. Echte geistliche Wiedergeburt in Christus, ist daher etwas völlig anderes
als rein äußerliches Bemühen "ein guter Mensch oder Christ zu sein", z.B. durch ausschließliches Befolgen von Regeln.


DESHALB BEUGE ICH MEINE KNIE VOR DEM VATER,

DER DER RECHTE VATER IST ÜBER ALLES,
WAS DA KINDER HEISST IM HIMMEL UND AUF ERDEN,

DASS ER EUCH KRAFT GEBE NACH DEM REICHTUM
SEINER HERRLICHKEIT, STARK ZU WERDEN AN DEM
INWENDIGEN MENSCHEN,

DASS CHRISTUS DURCH DEN GLAUBEN IN EUREN
HERZEN WOHNE UND IHR IN DER LIEBE EINGEWURZELT
UND GEGRÜNDET SEID.

SO KÖNNT IHR MIT ALLEN HEILIGEN BEGREIFEN,
WELCHES DIE BREITE UND DIE LÄNGE UND DIE
HÖHE UND DIE TIEFE IST,

AUCH DIE LIEBE CHRISTI ERKENNEN, DIE ALLE
ERKENNTNIS ÜBERTRIFFT, DAMIT IHR ERFÜLLT
WERDET MIT DER GANZEN GOTTESFÜLLE.

DEM ABER, DER ÜBERSCHWÄNGLICH TUN KANN
ÜBER ALLES HINAUS, WAS WIR BITTEN ODER VERSTEHEN,
NACH DER KRAFT, DIE IN UNS WIRKT,

DEM SEI EHRE IN DER GEMEINDE UND IN CHRISTUS JESUS
ZU ALLER ZEIT, VON EWIGKEIT ZU EWIGKEIT! AMEN.

Epheser 3,14-21



LG BoH
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