Dieses Forum benutzt Cookies.
Dieses Forum benutzt Cookies um deine Login-Informationen, die Registrierungs-Informationen und deinen letzten Besuch zu speichern. Cookies sind kleine Textdokumente, welche auf deinem Computer gespeichert werden; die Cookies, welche von diesem Forum gesetzt werden, können nur von dieser Webseite genutzt werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies speichern auch die spezifischen Themen, welche du gelesen hast und wann du diese zuletzt gelesen hast. Nähere Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung siehe Fu&szeile. Bitte bestätige, ob du das Setzen von Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird trotz deiner Auswahl in deinem Browser gespeichert, um vorzubeugen, dass diese Frage erneut gestellt wird.

Antworten

Habe ich den falschen Partner geheiratet?
#1

https://www.jesus.ch/magazin/beziehung/3...ratet.html
Zitieren
#2

(28.11.2018, 07:31)BoH schrieb:  https://www.jesus.ch/magazin/beziehung/3...ratet.html


Dieser Artikel ist strittig
Zitieren
#3

Ich ahne was Du meinst. So wie man in den 90-ern versucht hat, die Ehen auseinanderzubringen
-das war die Zeit der Deinstallation des Vaters und der Glorifizierung der alleinerziehenden Powerfrau-
so versucht man heute z.T. um jeden Preis die Ehen zusammenzuhalten. Da erlebt eine Frau Gewalt
(seelische und körperliche) und trotzdem heißt es Du musst vergeben und wir beten für Dich.
Der Mann geht fremd -wir beten weiter-. Die Frau lernt einen neuen Mann kennen und ist glücklich,
nein Du gehst wieder zurück und versöhnst Dich -wir beten-.

Hier muss man so glaube ich unterscheiden zwischen der Erhaltung eines Status Quo, welcher egoistischen
Zielen dient (die durchaus fromm getarnt sein können) und echten Motiven, die auch immer echte Chancen
beinhalten. Es gibt diese "wenn dann....Theologie" auch in der Seelsorge. Da sagt jemand zwei Sätze und
schon blättert der Seelsorger in seiner Bibel wie eine frühere Musikbox bei der Plattenauswahl, bis schließlich sein Finger bei
einer Stelle stockt. "Das ist so und so.." (je nachdem wie es mir gerade am, besten paßt..?).

Leiden gehört zum Leben....Gehorsam bringt Segen....Gott hasst Scheidung...Laufet mit Geduld im Kampf..
Niemals klagen, nicht verzagen...immer auf das Ende sehen...Jesus nachfolgen...das Kreuz tragen..

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, fromm so zu argumentieren, dass jegliche Regung zum Leben hin verstummt
und Schuld und Scham den Status Quo weiter aufrechterhalten. Dabei können die vorgebrachten Argumente
durchaus "biblisch begründet" sein.

Doch das alleine genügt nicht. Als Jesus in die Wüste ging (die Wüste ist ein guter Ort um sein Herz zu pflegen
und Kraft zu tanken), wurde er vom Satan versucht. Wie? Mit Bibelsprüchen! Und wie hat Jesus gekontert?
Ebenfalls mit der Bibel. Was war der Unterschied zwischen der Argumentation Satans und Gottes?

Satan ging es um 3 Dinge: Brot, Spiele und Macht. Sein Ziel war es zu sagen: Gib Ihnen genügend Nahrung, unterhalte sie
und dafür sollen sie dann mich anbeten. Ein billiges Spiel der Zerstreuung und Ablenkung vom Wesentlichen. Der Mensch
hält viel aus, wenn er Brot und Spiele bekommt. Die Versorgerehe. Materiell stimmt alles. Man funktioniert. Doch es ist keine Ehe, sondern
ein System mit festen Abläufen, in denen kein Leben mehr ist. Und alle machen es in der Umgebung so. Das System wird quasi angebetet. Das ist Götzendienst. Und irgendwann wird es ausufern in die eine oder andere Richtung progressiv. Eines bleibt hier sicherlich auf der Strecke: Das Herz.

Wie aufdeckend hier Jesus in Joh 10,10 argumentiert:
"Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben."

Es ist gut für seine Ehe einzutreten und zu kämpfen. Doch es muss auch eine Ehe sein und nicht irgendetwas, das so ähnlich aussieht,
jedoch schon längst das Gegenteil von dem geworden ist, was Gott sich unter diesem Begriff einmal vorgestellt hat. Wenn man in bestimmten christlichen Kreisen wagt hier zu differenzieren, wird man schnell misstrauisch beäugt. Dabei sollte gerade dort der Ort sein, an dem Offenheit herrscht und echtes von falschem unterschieden wird. Doch oft regieren einfach nur Angst und Tradition. Wie alleine gelassen fühlen sich dann Betroffene.

Gruß BoH
Zitieren
Antworten


Bitte beachte, dass neue Beiträge in diesem Forum von einem Moderator freigeschaltet werden müssen, bevor sie sichtbar werden.
[-]
Schnellantwort
Nachricht
Gib hier deine Antwort zum Beitrag ein.

Bestätigung
Bestätigung
Bitte den Code im Bild in das Feld eingeben. Dies ist nötig, um automatisierte Spambots zu stoppen.

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste