Konstantin – Pornografie als Trost

2018-09-18T10:02:27+00:001. Juli 2017|Stories|

Meine Kindheit war holprig und freudlos. In dieser Zeit entdeckte ich Pornografie als Trost und Zuflucht, die mich allerdings nur tiefer in den Abgrund zog.

Ich wurde in eine schon geschiedene Ehe hineingeboren. Alkohol und Ehebruch (Vater) waren die ständigen Begleiter in unserer Familie. Wenige Jahre nach meiner Geburt kam es zur endgültigen Trennung meiner Eltern – so begann mein Leben. Nach der Trennung folgten Jahre in verschiedenen Heimen. Sexualität wurde bald mein Tröster und Freudenbringer. Später fing ich an, mich mit Pornografie aus dem Ausland zu versorgen.

Schon in jugendlichen Jahren verübte ich schwere kriminelle Taten wie Einbruch, Diebstähle, und Betrügereien welche mich damals durch eine landesweite Fahndung auch in die Schlagzeilen der Medien brachten. Es folgten Jahre in verschiedenen Gefängnissen. In den siebziger Jahren sagte ein Richter zu mir: „Wenn sie so weitermachen werden sie den Rest ihres Lebens im Gefängnis verbringen“. Ein wahres Wort.

Pornografie wird zum Gefängnis

Meine Entscheidungen wurden massiv von meiner Sexsucht beeinflusst. Sex, der mir am Anfang Trost war, hatte mich gefangen genommen und nahm immer gefährlichere Formen an, indem er mein Leben zerstörte und ich auch andere mit in den Abgrund riss. Wie bei jeder Sucht ging das in Richtung meiner Selbstzerstörung.

In dieser Situation traf ich Menschen, die mir halfen. Ich lernte, dass Sexualität etwas Gutes ist und begann, mich selbst anzunehmen und Wert zu schätzen. Nach einer anstrengenden Zeit konnte ich mich von dieser Sucht befreien. Heute bin seit fast 16 Jahren glücklich verheiratet, Vater einer Tochter und frei von Sucht. Heute ist Sexualität ein schöner Teil meines Lebens, aber sie bestimmt meine Entscheidungen nicht mehr. Die Erkenntnis meines Lebens ist: Es gibt einen Ausweg!

Konstantin 

 

Bildquelle: ©shttefan/unsplash.com

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