Pornhub zieht Bilanz. In einem umfangreichen Jahresrückblick hat einer der weltweit größten Anbieter für Online-Pornografie seine Statistiken offen gelegt. Hier findet sich eine ganze Reihe an interessanten Informationen über die Nutzungsgewohnheiten der User aus den verschiedenen Zugriffsländern.

Pornhub – 2018 in Zahlen

Im Jahr 2018 konnte Pornhub täglich über 92 Millionen Website-Besucher verbuchen. Das ist so viel, wie alle Bewohner Kanadas, Polens und Australiens zusammen genommen. Überdies sind die täglichen Webseitenbesuche zum Vorjahr um 11 Millionen Aufrufe gestiegen. Insgesamt, so heißt es in der Presseinfo des Pornoanbieters, werden auf Pornhub jährlich ca. 100 Billionen Videos angeschaut. Auf die ganze Weltbevölkerung heruntergerechnet wären das folglich 12,5 Pornoclips pro Person.

Des Weiteren wird pro Sekunde eine Datenmenge von etwa 147 GB heruntergeladen. Pro Erdbewohner macht das für das Jahr 2018 ca. 574 MB pornografisches Datenmaterial. Würde man alle 2018 neu hochgeladenen Videos der Reihe nach anschauen wollen, könnte man damit ganze 115 Jahre verbringen. Somit ist der Porno-Content eines Jahres schon viel zu viel für ein einziges Menschenleben.

Frauen ziehen nach

Die Anzahl der weiblichen Pornokonsumenten ist zum Vorjahr noch einmal gestiegen. 29% der Webseitenbesucher auf Pornhub sind mittlerweile Frauen. In Österreich sind es sogar schon 30%. Glaubt man den Prognosen einer weiteren bekannten Pornoplattform, wird diese Tendenz im kommenden Jahr weiter steigen. Laut dem Trendreport von xHamster, soll die Anzahl der weiblichen Porno-User im kommendem Jahr auf über 30% ansteigen.

Die Zahl der Pornosüchtigen steigt

Pornografie ist für viele Menschen weltweit alltäglich geworden. Safersurfing kennt jedoch die Schattenseite dieser Entwicklung. Immer wieder kontaktieren uns Menschen, die sich in einem Abhängigkeitsverhältnis mit Pornografie gefangen fühlen. Durch den Pornokonsum wird ihre Lebens- und Beziehungsqualität stark beeinträchtigt. Eine renommierte Sexualtherapeutin hat erst kürzlich mit einem neuen Buch für Furore gesorgt. In diesem berichtet sie darüber, wie das Internet unser Liebes- und Sexualleben verändert. Unter ihren Klienten beobachtet sie seit mehreren Jahren eine stetig wachsende Anzahl an Pornosüchtigen.

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