Stichwort „Cyber-Grooming“: Kinder schützen

2018-09-03T18:00:28+00:0015. Januar 2018|Kinder & Jugendschutz|

Scheinwelt Internet: Welchen Gefahren sind Kinder in den endlosen Weiten des World Wide Web tatsächlich ausgesetzt? Sind ihre Chatpartner wirklich die Menschen, für die sie sich ausgeben? Wie leicht es ist, online in ein anderes Ich zu schlüpfen und dadurch das Vertrauen von Kindern zu gewinnen, zeigt dieses kurze aber eindringliche Video.

Cyber-Grooming – Was ist das?

Mit dem Begriff Cyber-Grooming (im deutschen Sprachgebrauch sinngemäß Internet-Anbahnung) wird das gezielte Ansprechen von Personen im Internet mit dem Ziel der Anbahnung sexueller Kontakte bezeichnet. Es kann sich demnach um eine besondere Form der sexuellen Belästigung im Internet handeln. Während sich der Begriff im Englischen sowohl auf Voll- als auch auf Minderjährige beziehen kann, hat er sich im Deutschen als auf Minderjährige (Kinder und Jugendliche) bezogen eingebürgert.

Es wird zunächst argloses Vertrauen aufgebaut, um dann Straftaten wie etwa die Anfertigung kinderpornografischer Aufnahmen oder sexuellen Missbrauch an ihnen zu verüben. Das englische Wort Grooming (striegeln, zurechtmachen, vorbereiten‘) bezieht sich hierbei darauf, dass den potentiellen Opfern zunächst geschmeichelt wird und/oder Geschenke gemacht werden, um Vertrauen zu erlangen.

Möchtest du mehr über Grooming bzw. Cyber-Grooming wissen? Hier findest du ein weiteres eindrucksvolles Video und nähere Informationen zum Thema.