Der aktuelle Trend zeigt: Das Alter, in dem Kinder ein eigenes Smartphone besitzen, sinkt rapide. Neueste Studien zeigen, dass 35 % der 6- bis 9-Jährigen bereits eines besitzen. Bei den 12 bis 13-Jährigen sind es schon 95 %.

Uneingeschränkt verfügbares Internet – Risiken

Weil mit jedem Internetzugang auch nicht jugendfreie Seiten aufgerufen werden können, werden Kinder zu leichten Opfern der Pornoindustrie. Perverse Bilder und Videos, die Kinder sehen, bleiben im Kopf verankert. Das kann nachhaltig verstören. Davor müssen wir sie schützen.

Mit der schnellen Ausbreitung der Smartphones verbreitet sich auch ein gefährlicher Trend: Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen, die noch vor einiger Zeit untypisch waren, wie Sprach- und Sprechstörungen, Konzentrationsprobleme, motorische Entwicklungsstörungen und Fettleibigkeit steigen an.

Die Internetabhängigkeit ist jene Verhaltenssucht, die weltweit am stärksten zunimmt. An erster Stelle steht dabei die Abhängigkeit von sozialen Netzwerken, Computerspielen und Pornografie.

Elternverantwortung und Informationsarbeit

Safersurfing möchte nicht tatenlos zusehen, mit welcher Leichtigkeit Kinder an verstörende Inhalte herankommen. Wir versuchen alles, um Eltern zu erreichen und zu unterstützen, bevor ihr Kind zu Schaden kommt. Eltern sind der effektivste Kinderschutz im Internet.

Damit wir das auch in diesem Jahr weiterhin umsetzen können, bieten wir kostenlose Elternabende sowie Lehrerfortbildungen an Schulen an. Aktuell fehlen uns für 2019 noch 8000 Euro. Ich bitte hiermit um finanzielle Unterstützung, damit wir dieses wertvolle Angebot auch weiterhin tragen zu können.

 

Liebe Grüße,

Phil Pöschl

 

Bildquelle: ©JeniaHamminger