Hinfallen, aufstehen, weiter gehen.

Hinfallen, weinen, sich trösten lassen, aufstehen und weiter gehen.

Scheitern, Hilfe holen, neu versuchen.

Kleine Kinder machen diesen Prozess täglich viele Male durch. Es gehört zu ihrem Alltag und ist sogar die wesentliche Methode, wie sie neue Fähigkeiten entwickeln und sich damit neuen Lebensraum erobern. Gute Eltern und Bezugspersonen ermutigen sie dabei, unterstützen sie und schaffen einen Rahmen, in dem sie sich nicht grob verletzten können. Wieso fällt es uns Erwachsenen oft so schwer in gleicher Weise mit unserem Scheitern umzugehen?

Scham und Hoffnungslosigkeit drücken dich zu Boden

„So kannst du dich nicht in die Nähe Gottes wagen!“, „Du bist ein Wrack!“, „Du wirst es nie schaffen!“. Solche und andere vernichtende Urteile brauchen uns andere gar nicht erst an den Kopf werfen, weil wir uns schon selbst damit quälen. Lass nicht zu, dass eine Lüge dich zu Boden drückt, egal, welche es ist. Wenn es dir schwer fällt an der Wahrheit festzuhalten, dann hole dir Hilfe. Mehr dazu hier:

Mit deiner Schwäche falsche Scham besiegen

Markus erzählt,

wie er damit umgeht:

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Würde man nicht eher annehmen, dass ein Sünder scheitert? Doch in diesem Vers fällt der Gerechte. Jesus Christus hat uns durch seinen Tod am Kreuz gerecht gemacht. Nicht aus uns selbst heraus, aber durch den Glauben an Jesus Christus dürfen wir uns als Gerechte sehen. Daher gilt dieser Vers auch für dich!

Ist es nicht auch interessant, dass der Gerechte hier nicht nur einmal, sondern SIEBENMAL fällt? „Siebenmal“ klingt für mich nach Alltag, es ist also normal zu scheitern, es braucht uns nicht zu überraschen oder zu verunsichern. Wirklich wichtig ist aber, wie wir darauf reagieren.

Hinfallen und von Gott aufrichten lassen

Du darfst dich bedenkenlos in die Arme Gottes werfen, wenn du gefallen bist. Egal welches Chaos du damit angerichtet hast, Gott fängt dich auf und hilft dir wieder auf die Beine zu kommen, damit du einen neuen Versuch starten kannst. Die Konsequenzen deines Scheiterns wirst du dennoch tragen müssen, doch auch dabei kann und wird Gott dir helfen, wenn du ihn darum bittest.

Wir sind die Töchter und Söhne Gottes. Lass uns üben und lernen in Freiheit zu leben, genau wie die kleinen Kinder gehen, sprechen und essen lernen. Hole dir Hilfe, wenn du merkst, dass du an einer Stelle nicht weiter kommst. Denn Gott kennt auch für dich einen Weg in die Freiheit.

Schreib uns, wenn du von Pornografie frei werden willst. Nimm an einer Selbsthilfegruppe teil und lass dich von Gleichgesinnten unterstützen.

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