Im vergangenen Jahr kam eine Studie der DAK-Gesundheit zu alarmierenden Ergebnissen. Im Umgang mit Sozialen Medien, konnte unter Jugendlichen suchtähnliches Verhalten festgestellt werden. Besonders auffällig fiel der Zusammenhang zwischen Social-Media-Sucht und Depressionen ins Auge.

Medien als Herausforderung

Das Internet ist besonders seit Einführung des Smartphones für viele Menschen rund um die Uhr und an nahezu jedem Ort zugänglich. Das gilt bereits für viele Kinder und Jugendliche, sofern sie ein solches Mobilgerät besitzen. So stehen heute schon viele junge Menschen vor der Herausforderung, ihre Online- und Offline-Zeit auf gute Art und Weise zu gestalten und auszubalancieren. Aber gelingt dies?

Dein Kind braucht Unterstützung

Die bereits genannte Studie mit dem Namen „So süchtig machen WhatsApp, Instagram und Co.“, weist daraufhin, dass viele junge Menschen den Herausforderungen, die sich aufgrund der starken Medienpräsenz durch Internet und Smartphones ergeben, nicht gewachsen sind. Hier braucht ein Kind die Unterstützung seiner Eltern. Es kann seine Internetnutzung noch nicht vollkommen alleine regulieren. Daher empfehlen wir klare Regeln für die Nutzungsdauer sowie Absprachen darüber, wie die Online-Zeit gestaltet wird.

Darüber hinaus zeigt die Studie, dass es Kinder und Jugendliche gibt, die Internetangebote wie Social Media auf kompensatorische Art und Weise nutzen. Medien werden so zu „Problemlösern“ im Alltag – ob für Einsamkeit, Langeweile, Stress oder Liebeskummer. Das Internet ist hier gerade wegen seiner ständigen Verfügbarkeit eine sehr einfache und schnelle „Lösung“. Das gilt für Soziale Medien genauso wie für andere Internetangebote, etwa Pornografie.

Ein gutes Vorbild sein

Sei besonders aufmerksam dafür, wie dein Kind mit Stress-, Angst-, und Konfliktsituationen umgeht. Es braucht deine Unterstützung darin, gute Strategien der Problembewältigung zu finden. Hilfreich ist auch, wenn du selbst in diesem Punkt ein gutes Vorbild bist. Lebe deinem Kind einen guten Umgang mit negativen Gefühlen und unangenehmen Alltagssituationen vor. Sei selbst jemand, der seine Online- und Offline-Zeit auf gute Art und Weise ausbalanciert. Sei für dein Kind da, wenn es traurig und gestresst ist. Zeig ihm, dass es bei dir immer ein offenes Ohr findet.

Zu guter Letzt – zeig deinem Kind, dass es beim liebenden Vater immer willkommen ist. Ob es traurig ist oder froh, gut gelaunt oder gelangweilt, lass es wissen, dass es immer vor Gott kommen darf, ganz genauso so, wie es ist. Bete überdies für dein Kind. Bitte den Herrn um seinen Schutz und um seine Weisung dafür, dass du dein Kind bestmöglich auf seinem Weg ins Erwachsenwerden begleiten und unterstützen kannst. Love Is More wünscht dir dabei ganz viel Kraft und Gottes Segen!

Hier findest du einen weiteren Artikel mit praktischen Tipps zum Thema Medien und Erziehung. Du kannst darüber hinaus auch unseren kostenlosen Love Is More Newsletter bestellen und dich darüber regelmäßig über unsere Arbeit informieren.

 

Bildquelle: ©Kelly Sikkema/ Unsplash